Das vorliegende Verbundforschungsprojekt dient als Startpunkt zur Bildung eines neuen Forschungsschwerpunktes „Ressourcen- und Energieeffizienz in komplexen Prozessen/Prozessketten“ an der FH Köln, zur Intensivierung der Drittmitteleinwerbung sowie zur Verbesserung der interdisziplinären und fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit und Forschung auf den Gebieten der Regelungs- und Automatisierungstechnik.

Gegenstand der Forschung und Anwendung stellen komplexe Anlagen und Prozessketten dar, wie sie in der Prozessindustrie, insbesondere der metallverarbeitenden Industrie, vorkommen. Dort besteht viel Potential zur Energie- und Ressourceneffizienz bzw. zur Verringerung von Umwelt-/Klimabelastung. Einen effektiven Beitrag dazu können neue, effiziente Automatisierungssysteme leisten, die im Rahmen des Forschungsschwerpunktes gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Hochschule entwickelt werden.

Ziel des Forschungsschwerpunktes ist die Erforschung und Entwicklung neuer, modellgestützter und fehlertoleranter Regelungs- und Automatisierungssysteme zur ressourcen- und energieeffizienten Prozessführung, insbesondere zur Erwärmung, Warmumformung und Wärmebehandlung hochwertiger Nutzgüter.

Das Initialprojekt fokussiert sich auf die Entwicklung und Simulation von neuen, bezogen auf Anwendungen im Walzwerksbereich echtzeitfähigen Methoden zur modellprädiktiven Regelung und deren automatischen Performanceüberwachung. Dabei sollen grundsätzlich die zu entwickelnden Steuer- und Regelstrategien möglichst universell anwendbar sein. Anhand von Fallbeispielen aus der Walzpraxis sollen die entwickelten Regelungen und (mehrkriteriellen) Optimierungsverfahren demonstriert werden.

Laufzeit:05/2012 – 04/2015
Projektpartner:
Fördermittelgeber:FH Köln
Förderprogramm:interne Anschubfinanzierung
Fördermittelsumme:90.000 €